Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen

Das Kölner Urteil und die Diskussion dazu.

Bundespräsident Joachim Gauck zur Beschneidung

Welcher Ansicht ist denn Herr Gauck, der die Freiheit so liebt? Ist er auch dafür, dem Menschen ein Zeichen am Körper aufzuzwingen, dem er nie wieder entkommen kann? Das er mit sicheren Schmerzen, mit sicherer lebenslanger Funktionseinschränkung, mit einem von anderen als hinzunehmend bestimmtes Risiko, von Krankheit, schwerster Verstümmelung oder Tod zu erdulden hat?

Thema Beschneidung: Israels Präsident Schimon Peres schreibt an Gauck (23.08.2012)
http://www.stern.de/news2/aktuell/israels-praesident-schreibt-an-gauck-1883559.html
Der israelische Präsident Schimon Peres wendet sich in einem Schreiben an Gauck und fordert diesen auf, sich für die Beschneidung von Kindern einzusetzen.

Joachim Gauck Rede zur Einweihung der Neuen Synagoge Ulm am 02.12.2012
http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2012/12/121202-Synagogeneroeffnung.html

Dialog der Präsidenten - Jüdische Allgemeine (28.11.2013)
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17721
Gauck:"Und ich bin Ihnen dankbar, dass Sie mitgewirkt haben, dass bei uns in der Gesetzgebung ein Modus Vivendi gefunden worden ist."

Der "Bürgerrechtler" Gauck muss die Entrechtung und die Folter der Beschneidung ja auch nicht selbst ertragen. Auch trägt er das Todesrisiko oder das der weitergehenden schwersten Folgeschäden nicht. Da redet es sich behaglich. Wie gesagt, Milgram und "Die Banalität des Bösen" lassen grüßen.

Gauck: Menschenrechte gelten kulturübergreifend - evangelisch.de (06.12.2013)
http://aktuell.evangelisch.de/artikel/90523/gauck-menschenrechte-gelten-kulturuebergreifend
Passende Kommentare im Beschneidungsforum "Opa Gauck mal wieder: Menschenrechte gelten kulturübergreifend"
http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=3565

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